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Rosenöl

Alles zur Anwendung, Wirkung und Geschichte von Rosenöl

Rosenöl ist ein wahrer Allrounder unter den ätherischen Ölen. Denn durch seine vielfältige Wirkungsweise hilft es uns bei verschiedensten Beschwerden. Es wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch antibakteriell, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Welche weiteren Wirkungen Rosenöl außerdem hat und wie und wogegen es angewendet werden kann erfahrt ihr in diesem Artikel.

Rosenöl Wirkung

Rosenöl ist bei vielen Leuten ein beliebtes ätherisches Öl, da die Wirkungsweise sehr vielfältig ist. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Rosenöl sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann.

Der Duft der Rose wirkt sich zum Beispiel positiv auf unsere Stimmung aus. Aus diesem Grund wird es häufig gegen Depressionen verwendet. Aber auch gegen Kopfschmerzen kann Rosenöl, dank seiner schmerzlindernden Wirkung helfen und es trägt dazu bei, dass akute Migräneanfälle etwas abgeschwächt werden. Und nicht nur gegen Kopfschmerzen kann Rosenöl eingesetzt werden. Auch bei Zahnschmerzen kann Rosenöl Erleichterung verschaffen, indem es dem Mundwasser hinzugegen wird. Dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kann es auch Entzündungen im Mundraum lindern und Bakterien, die für Mundgeruch verantwortlich sind abtöten.

Zudem verfügt Rosenöl über eine antivirale Wirkung, weshalb es oft gegen Herpes angewendet wird. Zwar kann es den Virus nicht aus dem Körper entfernen, aber die Ausbreitung der Bläschen unterbinden, da es die Viren, die sich in den Bläschen befinden abtötet.

Auch eine entspannende und krampflösende Wirkung wird dem Rosenöl nachgesagt, weshalb es häufig bei Muskelverspannungen und Krämpfen zur Anwendung kommt. Rosenöl unterbindet die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter in den Nerven, was krampflösend wirkt. Zudem trägt es dazu bei, dass die Durchblutung gefördert wird, sodass Milchsäure schnelles aus den Muskeln transportiert wird.

Die durchblutungsfördernde Wirkung ist übrigens auch gut für die Verdauung, denn auch die Magenschleimhaut wird durch Rosenöl besser durchblutet, was sie dazu anregt mehr Magensaft zu produzieren. Besonders schwer verdauliche Lebensmittel können auf diese Weise besser abgebaut werden und die freigesetzten Nährstoffe gelangen schneller in die Blutbahn.

Doch nicht nur gesundheitlich kann uns Rosenöl behilflich sein. Auch aus kosmetischer Sicht hat es einige Vorteile, da es gegen Falten, Narben und Schwangerschaftsstreifen angewendet werden kann. Auch hier profitiert unser Körper wieder von der verbesserten Durchblutung. Wer die betroffenen Stellen mit Rosenöl einreibt regt dort die Durchblutung an. Aus diesem Grund können mehr Nährstoffe herbeigeführt werden, die für die Zellteilung benötigt werden. Unser Körper ist dank der Zellteilung in der Lage das alte Bindegewebe mit neuen Zellen zu heilen. Auf diese Weise werden Schwangerschaftsstreifen und Narben vermindert.

Ebenfalls geeignet ist Rosenöl für die Haarpflege. Vor allem bei sprödem oder trockenem Haar kann das Rosenöl vermischt mit dem Shampoo in die Haare einmassiert werden. Nach der Anwendung sieht das Haar gesünder und glänzender aus und die Kopfhaut wird zudem mit viel Feuchtigkeit versorgt.

Anwendungsgebiete

Das Rosenöl ist ein wahrer Allrounder unter den Ätherischen Ölen. Da Rosenöl sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet werden kann, gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten der Anwendung.

Eine Möglichkeit ist, wie bei vielen anderen ätherischen Ölen auch, die Duftlampe. Auf diese Weise verteilt sich der Duft der Rose angenehm im Raum und wird von uns eingeatmet. Dies hilft vor allem sich zu entspannen und depressive Stimmungen zu verdrängen.

Rosenbusch

Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung als Massageöl. Hierfür gibt man einfach einige Tropfen des Rosenöls einem Trägeröl hinzu und massiert verspannte Stellen des Körpers.

Auch bei der Behandlung von Narben und Schwangerschaftsstreifen wird das Öl direkt auf die betroffene Stelle gegeben und einmassiert. Doch auch als allgemeine Hautpflege hat sich Rosenöl bewährt, da es helfen soll Falten zu verringern und für ein schöneres Hautbild sorgt.

Die Beimischung zum Mundwasser haben wir bereits oben erwähnt. Auf diese Weise werden Zahnschmerzen und Entzündungen behandelt.

Für die innere Anwendung sollte man Rosenöl am besten in einen Tasse Tee oder warmes Wasser geben. Ein Löffel Honig kann den Geschmack des Rosenöls angenehmer machen. Auch eine Inhalation des Rosenöls ist möglich. Hierzu gibt man einige Tropfen des Öls in warmes Wasser und inhaliert den Dampf unter einem Handtuch oder mit einem Inhalationsgerät. Vor allem bei Problemen mit den Bronchien wird dies häufig empfohlen. Die Innere Anwendung von Rosenöl hilft bei Beschwerden wie:

  • Augenentzündung (Bindehautentzündung)
  • Depression
  • Entzündungen der Bronchien
  • Gebärmuttererkrankungen
  • Herpes
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Scheidenentzündung (vaginal)
  • und fördert die Produktion von Gallensekret
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Chemische Zusammensetzung von Rosenöl

Im Rosenöl sind verschiedenste Inhaltsstoffe enthalten. Einige von ihnen haben wir hier für dich aufgelistet:

  • Citral
  • Farnesol
  • Linaldol
  • Eugenol
  • Geraniol
  • Citronellol
  • Phenyläthylalkohol
  • Nerol

Insgesamt sind ca. 230 Molekülarten im natürlichen Rosenöl enthalten, die für die vielfältige Wirkungsweise des Öls verantwortlich sind.

 

Herstellung von Rosenöl

Rosenöl wird durch Wasserdampfdestillation der Blüten gewonnen. Dabei ergeben fünf Tonnen Rosenblüten ca. einen Liter ätherisches Rosenöl. Um besonders hochwertiges Rosenöl zu gewinnen wird der Prozess bis zu 7 Mal wiederholt. Übrigens ist der Öl Anteil in den Blütenblättern bei Sonnenaufgang am höchsten, weshalb die Blüten oft zu dieser Tageszeit gepflückt werden.

Geschichte des Rosenöls

Früher wurde Rosenöl durch Extraktion der Blüten mittels fetthaltiger Öle gewonnen. Häufig wurde es damals dem Wein hinzugesetzt. Bereits die Römer nutzen Rosenöl als Körperduft. Sie fügten es aber auch häufiger Lebensmitteln hinzu, wie zum Beispiel Wein. Erst ca. 1000 n. Chr. begann man in Europa mit der Wasserdampfdestillation. Heutzutage werden mehrere Tonnen des Öls pro Jahr hergestellt.

Botanik der Rose

Es gibt ungefähr 30.000 Rosenarten auf der Welt, doch nicht alle eigenen sich, um daraus Rosenöl herzustellen. Am häufigsten wird die Art Rosa damascena für das Rosenöl verwendet, da diese am ertragreichsten ist. Sie zählt zu der Gattung der Rosen, welche wiederrum der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) angehören.
Es handelt sich bei Rosen um strauchige Pflanzen deren Triebe mit der Zeit verholzen. Die Fiederblätter stehen wechselständig zueinander.

Rosenöl Info:

NameRosenöl
Botanischer NameRosa Damascena
FamilieRosengewächse (Rosaceae)
SynonymeRosa Centifolia
Englischer NameRose oil
HerkunftslandPersien, Türkei
GewinnungsartWasserdampfdestillation
PflanzenteilBlüten
Preis pro 10mlab € 12,29€ 

Das ist der Duft von Rosenöl:

Duftprofilwarm, sinnlich, süß, rosig
Duftwirkungharmonisierend, stimmungshebend
DuftnoteHerznote
5/5 (2 Reviews)